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Dieser Artikel wurde von Turnitin verfasst und erstmals von Campus Innovation in ihrem Newsletter vom November 2016 veröffentlicht. Sie können die ursprüngliche Ausgabe und den gesamten Artikel hier finden.

Es wird nach wie vor viel darüber diskutiert, warum Menschen plagiieren. Beabsichtigte oder unbeabsichtigte Plagiate schaden jedoch in jedem Falle dem Ruf der Universitäten und schmälern unser kollektives Vertrauen ins Bildungssystem. Im Zeitalter des revolutionären E-Learning scheint ein Rahmenwerk für eine ethisch verantwortungsvolle wissenschaftliche Praxis entscheidend zu sein, um Studierende optimal auf die Zukunft vorzubereiten.

Wissen basiert auf Vertrauen. Daher ist in akademischen Kreisen der gute Ruf so wichtig. Da Technologie den traditionellen Hörsaal komplett verändert und erweitert, stehen wir vor zahlreichen neuen Herausforderungen. Eine davon droht die Forschung und den Wert eines akademischen Abschlusses zu unterminieren: Plagiate. Die Gefahr ist nicht neu, nimmt aber deutlich zu, da uns enorme Informationsmengen jederzeit per Mausklick zur Verfügung stehen und durch die zunehmende Vernetzung der Kulturen auch unterschiedliche Auffassungen von geistigem Eigentum kursieren.

Ein Schritt zur Vermeidung von Plagiaten besteht darin, zu verstehen, warum Menschen ein Plagiat anfertigen. Da gibt es natürlich diejenigen, die ganz unverhohlen und ohne Erlaubnis die Arbeit anderer "ausleihen"; vielleicht stehen sie unter dem Druck, etwas veröffentlichen oder einen Termin einhalten zu müssen. Und es gibt andere, die es schlichtweg nicht besser wissen. Zuweilen sind die Grenzen des öffentlichen Gemeinguts recht diffus.

In jedem Falle steht der individuelle Ruf und der der Hochschulen auf dem Spiel. Nicht nur Studierende kopieren Arbeiten oder Werke anderer und geben sie als ihre eigenen aus; Professor/innen, Journalist/innen und selbst hochrangige Politiker/innen (einschließlich des ehemaligen deutschen Verteidigungsministers) wurden des Plagiats für schuldig befunden.

Rechtlich und moralisch gesehen ist das Plagiat eine komplexe Angelegenheit, das Problem lässt sich aber recht einfach anpacken:

  • Bringen Sie (potenziellen) Studierenden schon in jüngerem Alter vor Studienbeginn die ordnungsgemäße Quellenangabe bei. Gehen Sie nicht davon aus, dass sie schon wissen, wie man richtig zitiert.
  • Gehen Sie mit gutem Vorbild voran und sorgen Sie dafür, dass Lektor/innen und Professor/innen ihre Veröffentlichungen verantwortungsvoll gestalten. Legen Sie den Schwerpunkt mehr auf ehrliche, eigene Forschung als auf den Publikationsdruck.
  • Nutzen Sie die moderne Technologie der Tools zur Plagiatsuche im Grundstudium, damit Plagiate sowie spätere, schwerwiegendere Konsequenzen vermieden werden können.
  • Integrieren Sie Plagiatkontrollen in den Lehrplan statt sie als Strafmaßnahmen einzuschieben.
  • Erstellen und kommunizieren Sie deutliche Richtlinien, nach denen jede/r Einzelne mitverantwortlich für hohe akademische und ethische Standards ist.

E-Learning-Technologien haben das enorme Potential, die Generation der Jahrtausendwende durch persönlicher gestaltetes Lernen besser zu motivieren. Am wichtigsten ist aber, dass sie genutzt werden, um Studierenden den Wert der ehrlichen, eigenen Überlegungen zu vermitteln und sie so zu kooperativen Lernenden und Mitwirkenden in der Gesellschaft zu machen. Bildung beginnt und endet mit Ethik. Hochschulen, die sich im Kern der akademischen Integrität verschreiben, werden florieren.

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